Traditionell ist die vorletzte StuPa-Sitzung, in der der Rechnungsprüfungsbericht vorgestellt wird, eine gemeinsame Stupa- und VeFa-Sitzung. Diesmal wurde aber eher nacheinander getagt, denn das VeFa-Präsidium begann um 18 Uhr ct. recht schnell damit die Beschlussunfähigkeit der VeFa festzustellen, während das StuPa einfach noch eine halbe Stunde wartete bis genügend Abgeordnete eintrafen.
Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Rechnungsprüfungsberichts, der aber leider nicht informativ war. Es stellte sich heraus, dass mehrere Dinge schief gelaufen waren: So hätte der vorliegende Bericht noch garnicht veröffentlicht werden sollen und enthielt an verschiedenen Stellen noch falsche Angaben; außerdem stellte sich heraus, dass der zu spät gewählte Rechnungsprüfungsausschuss nicht die Zeit hatte sich einzuarbeiten und die Prüfungsberichte redaktionell zu bearbeiten, geschweige denn die Prüfung selbst politisch zu begleiten.
Der von allen erwartete Antrag zur Umbenennung der Uni in “Karl-Liebknecht-Universität Potsdam” wurde vom Antragsteller zwar vorgetragen, aber plötzlich zurückgezogen, womit eine wilde Debatte und auch ein vorbereiteter Alternativantrag entfielen.
Der Rest des Abends füllten zeitmäßig vor allem zwei Debatten: Einmal über den AStA-Raum in Griebnitzsee: der AStA möchte ein Büro in Griebnitzsee einrichten, die Opposition findet eine Nutzung als “Raum der Stille” sinnvoller. Andererseits über den Gremientag: der HoPo-Referent hatte vorgeschlagen viele/alle Gremiensitzungen auf einen Tag zu legen, die Opposition ist dagegen.
Um lange Debatten kurz zusammenzufassen: Der AStA hält an seiner Planung fest, die Koalition steht hinter ihrem HoPo-Referenten und auch fünfmaliges Wiederholen der Redebeiträge führt nicht dazu die Gegenseite umzustimmen.
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