Vor genau einem Jahr hatte ich die Piratinnen ins Leben gerufen. Was eine große Supportaktion für die Piratenpartei werden sollte, verkehrte sich ins Gegenteil. Kaum jemand hatte meine Pressemitteilung selbst gelesen, in der ich darauf hinwies, dass die Piratinnen eine große Chance für unseren charmanten Nerdhaufen sind und dass es sich keineswegs darum handle, die Piraten des Androzentrismus’ zu verfluchen. (Dass sie jetzt doch wie ein großer androzentristischer Haufen wirken ist den Reaktionen geschuldet, nicht meiner PM.)
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Heute ist ja Valentinstag und den möchte ich mal nutzen, euch im Rahmen der I Love Free Software Kampagne der FSFE, ein Stück Software vorzustellen, ohne das ich ungerne leben würde: Der SMPlayer
Weshalb mache ich hier so platt Werbung für eine Software?
Seit dem Workshop Frauen am Netz in Berlin habe ich vor, gelegentlich ein paar hilfreiche Stücke Software vorzustellen. Auf diesem Workshop haben viele Frauen sehr viel Interesse an Infos über gute Programme geäußert und mir ist aufgefallen, dass sich viele unsicher sind, was gut ist und sich Software-Empfehlungen wünschen.
Und da habe ich mir überlegt, dass ich einfach gelegentlich mal gute Software empfehlen möchte und das eben aber in einer Sprache für “Normalsterbliche”. Und was würde sich als Auftakt für so eine Reihe besser eignen, als der “Ich liebe Freie Software Tag” (äääh Valentinstag)? Versteht sich, dass ich keine proprietäre Software empfehlen werde.
Seit im letzten November eine Briefbombe durch die normale Sicherheitskontrolle des Kanzleramtes aufgehalten wurde und somit die Kanzlerin nicht erreicht hatte sind ja rund um die Regierungsgebäude die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. Man könnte zwar meinen, dass der Fund der Bombe ein Hinweis darauf ist, dass die Sicherheitsbestimmungen ausreichend sind, doch Bundestagspräsident Norbert Lammert ließ dennoch verstärkte Sicherheitskontrollen abhalten.
Da ich häufiger im Paul Löbe Haus unterwegs bin, hat mich das direkt betroffen.
Ich möchte jetzt nicht über die persönlichen Unannehmlichkeiten sprechen, die das bedeutete sondern eher meine Beobachtungen schildern:


