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"kreativer Controller" Für manche klingt das wie ein Oxymoron, für C. - Bernhardt ist es jedoch genau die richtige Bezeichnung. Schon mit acht Jahren hantiert er mit der Videokamera seines Vaters und hält gute und schlechte Zeiten auf Band fest. In der 10. Klasse hält er sein erstes videounterstütztes Referat. Um seine Begeisterung für neue und alte Medien auszuleben, jobbt er in der Lokalredaktion einer westfälischen Zeitung. Nach der Schule und dem obligatorischen Dienst an der Gesellschaft verschlägt es C. - Bernhardt in die Bank. Dort lebt er seinen Faible für Zahlen aus und lernt vernünftige Planung mit Finanzierungsmitteln. Nach der Ausbildung zum und Tätigkeit als Bankkaufmann beginnt C. - Bernhardt ein Studium der Medienwirtschaft. Er dreht gemeinsam mit Freunden erste Kurzfilme und lernt die digitale Nachbearbeitung, sowie den Schnitt der gefilmten Werke. Sein außeruniversitäres Engagement reicht von der Betreuung von Erstsemestern über die Pressearbeit für Thüringens größte Firmenkontaktmesse, bis hin zum Interims - Vorstand eines studentischen Vereins mit den Ressorts Finanzen und PR. Nach dem Vordiplom wechselt er die Uni und studiert BWL mit den Schwerpunkten Professional Services und Gründungs- und Innovationsmanagement. Hier ist eine gesunde Mischung seiner analytischen Fähigkeiten und Kreativität gefragt. Er lernt in Seminaren viel über die Rolle des Filmproduzenten und weiß dank einer Lehrfilmproduktion die Teamarbeit im Wertschöpfungsprozess von Medienproduktionen besonders zu schätzen. Während der Semesterferien arbeitet er regelmäßig im Bereichscontrolling eines großen norddeutschen Zeitungsverlages. Die Sicht auf die Kostenstruktur zeigt C. - Bernhardt, dass er sich bei allen kreativen Prozessen auch die Frage stellen muss, ob die Finanzierung und der Profit so wichtig sind, um weitere kreative Ideen zu verwirklichen... |